UWP2015

Neue Veröffentlichung: Syrien - ein failing state? Ursachen und Folgen des Staatszerfalls

Für die Zeitschrift "Unterricht Wirtschaft+Politik", mit dem Schwerpunktthema "Internationale Konflikte", habe ich einen Unterrichtseinheit für eine 10. Klasse zum Thema Staatenzerfall über den Krieg in Syrien konzipiert. In der aktuellen Ausgabe (4/2015) können Sie den Beitrag auf den Seiten 26 bis 32 lesen. Vielen Dank an die "Aktion Deutschland Hilft", die freundlicherweise die Infografik "Flüchtlingsdrama Syrien" für den Beitrag zur Verfügung gestellt hat. Dank auch an die Organisation "Fund for Peace" für die Bereitstellung der Karte zum Fragile State Index 2015. Über Rückmeldungen von Ihnen zu dem im Dezember 2015 erschienenen Beitrag freue ich mich.

Kommunalwahl als Unterrichtsthema

Die Kommunalpolitik wird von den Autoren des Schleswig-Holsteinischen Lehrplans für die Fächer Weltkunde oder Wirtschaft/Politik gerne als Einstiegsthema ("Kernproblem: Partizipation - Politik vor Ort: Entscheidungen in der Kommunalpolitik werden getroffen" und "Politik vor Ort - da mache ich mit") empfohlen. Nach meinen Erfahrungen wird dieses Thema jedoch von vielen Schülerinnen und Schülern als "langweilig" bezeichnet. Schade eigentlich, dabei kann man die Kommunalpolitik  anschaulich, aber auch inhaltlich kontrovers und  adressatenorientiert vermitteln. Die letzte Kommunalwahl in Flensburg habe ich mit der Kamera dokumentiert. Daraus läßt sich auch ein möglicherweise spannendes Unterrichtsprojekt machen, in dem politikwissenschaftliche Inhalte und moderne Medien eine interessante fachdidaktische Symbiose eingehen.

 

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  • 2. Informationen zu den Positionen der Parteien gibt es im Straenwahlkampf
  • 3. Besuch einer Podiumsdiskussion vor der Kommunalwahl

Zu der Bildergallerie: Klicken Sie auf ein Bild und schauen Sie sich anschließend alle Collagen an. Klicken Sie sich durch die Collagen und machen Sie sich ein eigenes Bild. 

Politikdidaktik: Der Besuch einer Sitzung des Landtages muss im WiPo-Unterricht gut vorbereitet werden

Am 16. Juli 2015 fuhren 17 Studierende im Rahmen der Veranstaltung "Konzeptionelle Ansätze in der Politikdidaktik: Planung und Praxis des Politikunterrichtes" (Seminar für Politikwissenschaft und Politikdidaktik) nach Kiel in das Landeshaus. Der Landtag hatte in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause zahlreiche Themen abzuarbeiten. "48 Themen waren für die Tagung vom 15. bis 17. Juli angemeldet worden – darunter allein neun Erste Lesungen und eine Regierungserklärung." (Quelle: Landtag SH/Plenumonline). Die Studierenden und ihr Dozent verfolgten Top 28, "Kindeswohl in Heimen", von der Besuchertribüne des Landtages. Anschließend diskutierten die Studierenden mit den Landtagsabgeordneten Volker Dornquast (CDU), Rasmus Andresen (Grüne) und Tobias von Pein (SPD) über die Hochschul- und Schulpolitik in Schleswig-Holstein.

Der Kalte Krieg als Unterrichtsthema: Außerschulische Lernorte in Schleswig-Holstein

Wie kann man den Schülerinnen und Schüler das Unterrichtsthema "Kalter Krieg" (mit dem geografischen Schwerpunkt Schleswig-Holstein) 25 Jahre nach seinem Ende vermitCollagen10teln?

Im Rahmen des Buchprojektes mit dem Arbeitstitel "Grenzen überwinden - gemeinsam aufarbeiten - Schleswig-Holstein, Dänemark und die DDR", beschäftigt sich das Seminar für Politikwissenschaft und Politikdidaktik mit außerschulischen Lernorten des Kalten Krieges in Schleswig-Holstein. Das Buchprojekt wird initiiert durch das Projekt "Schleswig-Holstein, Dänemark und die DDR - eine europäische Grenzregion im Kontext der deutsch-deutschen Teilung", es wird gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und ist ansässig an der Internationalen Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg.

 Fotos aus dem Tiefbunker neben dem Flensburger Rathaus und dem Regierungsbunker in Sankelmark

Interdisziplinäre Unterrichtsthemen als Grundlage der Exkursionen innerhalb der Stadt Flensburg

Im Sommersemester 2015 befassten sich 25 Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen im Rahmen des interdisziplinären Moduls (Master) mit Exkursionen zu außerschulischen Lernorten. Die angehenden Geschichts-, Dänisch-, Gesundheit/Ernährung-, Geografie-, Mathematik-, Sport- und WiPo-Lehrerinnen und -lehrer suchten nach didaktisch begründeten Möglichkeiten die (eigene) Stadt in den Mittelpunkt des Unterrichts zu stellen. Dazu verließ das Seminar die Universitätsräumlichkeiten und verlegte die Seminarsitzungen beispielsweise in die Räume der dänischen Minderheit, in die Schaltzentrale der Stadtwerke, in die Schuldnerberatung, in die Handelshöfe in der Innenstadt, an den Hafen, auf den Sportplatz der Sportpiraten, in das Offiziersheim der Marine und in die Räume der Arbeiterwohlfahrt (AWO).

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Die Inhalte des Seminares entwickelten die Studierenden ganz lebensweltbezogen aus den kommunalen Aufgaben und Angeboten der Stadt Flensburg. Einige Beispiele: Die kommunale Energieversorgung durch die Stadtwerke („Klimapakt“), die soziale Unterstützung für betroffene Bürger ("Soziale Stadt: Die Schuldnerberatung"), die Bevölkerung der Stadt ("Einwanderung nach Flensburg sowie Integration in Flensburg"), der wirtschaftliche Strukturwandel der Stadt ("Globalisierung am Beispiel des Flensburger Hafens" und „Konversionsprojekt: Der Marinestandort Flensburg“), Jugendkultur der Stadt ("Die Sportpiraten") sowie ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte ("Deutsch-dänischen Geschichte der Stadt") bildeten die thematischen Schwerpunkte des Seminares. Die unterrichtlich geplante Umsetzung der einzelnen Themen orientierte sich an unterschiedlichen fachdidaktischen Ansätzen, z.B. des "problemorientierten Politikunterrichtes".

Neues Projekt des Seminares für Politikwissenschaft: Sammlung von Wahlplakaten

 

Das Seminar für Politik des Institutes für Gesellschaftswissenschaften und Theologie, der Uni Flensburg, hat mit dem Aufbau einer Wahlplakatsammlung begonnen. Alle im schleswig-holsteinischen Landtag vertretenen Parteien, CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Piraten, FDP, SSW und die LINKE (als ehemalige im Landtag vertretene Partei) halfen durch Überlassung einer parteiintern getroffenen Auswahl an Landtagswahlplakaten (2012) beim Aufbau der Sammlung mit.

Deutscher Jugendfotopreis 2015

Der Deutsche Jugendfotopreis 2015 ist gestartet: "Alle reden von 25 Jahre "Mauerfall" oder 25 Jahre "Wiedervereinigung". Wir aber blicken nicht zurück, sondern fragen: Wie sieht DEIN Deutschland HEUTE aus?" Der Fotowettbewerb zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit 2015. Einsendeschluss: 15. März 2015

Weitere Informationen auf der Seite:

http://www.jugendfotopreis.de/

 

Politik und regieren in Deutschland in vergleichender Perspektive: Die politischen Systeme der nordischen Länder im Vergleich

In diesem Seminar werden die politischen Systeme der nordischen Staaten (Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island) mit dem System der Bundesrepublik Deutschland verglichen. Das politische System wird von durch Support und Demands aktiviert, Akteure, Verfahren und Institutionen sowie die politische Kultur lassen sich vergleichen. Das politische System produziert als Policy einen "Output, der ebenfalls verglichen werden kann (im Masterstudiengang wird speziell die Politikfeldanalyse, incl. einem europäischen Vergleich als Seminar angeboten). 

 

Kann man Demokratie messen? Wie und woran macht man die Wirksamkeit von demokratischen Strukturen und Kultur fest? Es gibt unterschiedliche Messversuche in der Politikwissenschaft, beispielsweise der Polity-Index, Freedom-House-Index, des Worldwide-Governance- Indicators (WGI) der Weltbank, der Index der Demokratisierung oder der Transformationsindex der Bertelsmannstiftung. Wie demokratisch sind die skandinavischen Länder und die Bundesrepublik Deutschland? Gibt es Unterschiede? Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Dänemark steht es "unentschieden", die beide europäisches Länder erreichen die Bestwerte auf der Polity IV Projcet Skala. Die folgende Abbildung stammt aus dem Polity IV Project, visualisiert durch gapminder.org, und zeigt die Messergebnisse der Bundesrepublik Deutschland und des Königreiches Dänemark. 

Die Datensammlung macht jedoch nur einen Sinn, wenn die Werte analysiert und interpretiert werden. Und so werden in diesem Seminar quantitative und qualitative Daten bei der Analyse des politischen Systems zum Thema.